#8 FRAU VON UND ZU - Alte Muster loslassen und wieder bei sich ankommen - im Gespräch mit Diana Loretz
Shownotes
8 FRAU VON UND ZU - Alte Muster loslassen und wieder bei sich ankommen - im Gespräch mit Diana Loretz
Wer bin ich, wenn ich all meine Rollen einmal ablege?
Wir sind Frau, Mutter, Partnerin, Tochter, Schwester, Unternehmerin, Kollegin – und oft noch so vieles mehr. Rollen, die zu unserem Leben gehören, aber manchmal so viel Raum einnehmen, dass wir selbst darin kaum noch vorkommen.
In dieser Folge spreche ich mit Diana Loretz, diplomierte Lebens- und Sozialberaterin, systemische Aufstellerin und Paarberaterin, über Identität, familiäre Muster und die Frage, was von uns eigentlich wirklich unseres ist.
Wir sprechen darüber, wie Rollen und Erwartungen entstehen, welche Prägungen wir aus unserer Herkunftsfamilie mitnehmen und warum wir manchmal alte Überlebensstrategien weiterleben, obwohl wir sie längst nicht mehr brauchen.
Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um Familienaufstellungen: Was können sie sichtbar machen? Warum kommen wir mit unserem Verstand manchmal nicht weiter? Und was passiert, wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen und wieder mehr ins Spüren kommen?
Dabei geht es nicht um eine schnelle Lösung oder einen Zauberknopf. Veränderung ist ein Prozess. Manchmal braucht es nur den ersten Schritt – und den Mut, sich selbst wieder wirklich zu begegnen.
Eine Folge über Identität, Selbstbestimmung, alte Muster und die Frage:
Was bleibt von dir, wenn du einmal nicht mehr funktionieren musst?
Mehr zu Diana:
Insta: loretz@coaching
Zum Wertekompass: https://jochen-schweizer-person.de/wertekompass/home/
Deine Tamara
Transkript anzeigen
00:00:00: Wie viel von dem Menschen, der du heute bist, bist eigentlich wirklich du?
00:00:06: Und wieviel davon hast Du übernommen – von der Familie, vom Partnerschaften, Gesellschaft oder der Vorstellung, die Du zu sein
00:00:15: hast.
00:00:18: Heute sprechen wir über Veränderungen Beziehungen, alte Muster, Frau sein Selbstbestimmung und die Frage was wirklich zu uns gehört.
00:00:28: Herzlich willkommen bei Frau von und zu.
00:00:32: Ich bin Tamara Fritz, Drogistin, Farbtyp-Stylberaterin, Kosmetik und Self-Kermintorin.
00:00:40: In diesem Podcast geht es über um echte Gespräche statt perfekte Fassaden, Wandel, innere Prozesse und Themen, über die oft zu wenig gesprochen wird.
00:00:51: Heute mit einer Premiere!
00:00:54: Ich habe meinen ersten Studiogast gleich übers Ziel hinaus geschossen.
00:00:59: Also nimm dir bitte ein bisschen mehr Zeit heute, denn es dauert etwas länger.
00:01:05: Aber es ist unterhaltsam!
00:01:15: Ein erster Gast
00:01:16: in meinem Podcast ist Diana Loretz, diplomierte Lebens- und Sozialberaterin, systemische Aufstellerin und PaarberaterInn.
00:01:27: Sie begleitet Menschen, Paare & Familien im Veränderungsprozessen behandelt Themen und unter anderem mit Beziehungen, familiären Mustern, Bindungen und Selbstbestimmung.
00:01:43: Ich kenne Diana schon einige Zeit.
00:01:46: Diana begleitet mich selbst seit Jahren als Coach.
00:01:50: Wir haben schon im Eins zu Eins zusammen gearbeitet, Familienaufstellungen gemacht, gemeinsame Paargespräche mit unseren Männern absolviert.
00:02:01: Was ich an ihr schätze, ist Ihre Klarheit, ihre Direktheit.
00:02:06: Gleichzeitig auch das Gespür für das was hinter dem Offensichtlichen liegt.
00:02:11: Herzlich willkommen in meinem Podcast Liebe Diana!
00:02:16: Bevor wir aber zu den Themen kommen die wir alle heute besprechen werden, Diana wer ist eigentlich Diana Loritz wenn wir einmal alle Berufsbezeichnungen weglassen?
00:02:28: Hallo
00:02:29: vielen Dank Tamara für deine Einladung.
00:02:33: Ja, wer ist Tiana Lohretz?
00:02:36: Wenn wir alles weglassen!
00:02:39: Ich würde sagen eine überfünfzeigjährige Frau mittlerweile.
00:02:45: Eine Mutter, eine Nonna.
00:02:48: Ich habe schon ein Enkel in zweit unterwegs und ja ich würde sagen wenn ich Berufsbezeichnung weglasse gerne in dieser Rolle als Mutter, viele Jahre so gewesen und auch als Nonna.
00:03:10: Genießt jetzt eigentlich mit meinem Mann unsere Zweisamkeit, die wir lange nicht gehabt haben!
00:03:17: Ja, wir haben im Vorgespräch gerade auch besprochen ihr wart lange Zeit eigentlich immer an einem Ort und jetzt seid ihr etwas glücklich geworden.
00:03:29: Ihr habt ja euren Wohnsitz etwas verlegt
00:03:32: Genau.
00:03:32: Und Nonna, deshalb für die Zuhörer auch vielleicht?
00:03:36: Du hast italienische Wurzeln und deshalb bist du die Nonna.
00:03:41: Genau!
00:03:43: Wir sprechen heute... Was ich hier vielleicht noch erwähnen möchte wenn man Diana Loretz nicht kennt Für mich verkörperst du Lebensfreude pur.
00:03:52: Das könnte man auch noch hinzufügen Wer ist Diana Lorezz ohne Berufsbezeichnung?
00:03:57: Ich finde schon Lebensfreudepur Leichtigkeit, aber du kannst auch ganz gut in die Tiefe gehen.
00:04:10: Das kannst du sehr gut und wenn man die Leichtigheit von dir hautnah miterleben möchte kann man bei euch auf Instagram-Seite gehen Stand-up comedy mit deinem Mann.
00:04:30: Da spürt man wirklich die Lebensfreude von euch beiden, wir verlinken sie dann in den Showloads.
00:04:37: Aber jetzt kommen wir zurück zu unseren Themen.
00:04:39: Ich habe einige Themen vorbereitet über die ich gerne mit ihr sprechen möchte.
00:04:44: Wir werden jetzt hier aber kein starres Interview führen, sondern uns einfach über viele Themen unterhalten.
00:04:53: Wie eingangs schon erwähnt war ich schon öfters bei dir.
00:04:57: Ich weiß gar nicht mehr wie viele Jahre, aber es sind einige.
00:05:06: Es überschneiden sich ja schon die Themen, die mit meinen Kundinnen erlebe, die ich dank dir ein Stück weit besser verstehen kann Aber sie natürlich nicht therapieren kann, weil ich ja kein ausgebildeter Coach bin.
00:05:22: und deshalb empfehle ich dich auch oft meinen Kundinnen die dann den Weg zu dir auch manchmal finden.
00:05:29: Und das ist eigentlich auch der Sinn unserer Arbeit, unserer gemeinsamen Arbeit dass wir uns immer gegenseitig unterstützen.
00:05:39: Wie können oder erklär uns doch vielleicht einmal wie wir so entstehen?
00:05:43: Wie entsteht unsere Identität?
00:05:46: Wie viel von dem, was wir für unsere Persönlichkeit halten sind erlernte Rollen und wie ihr kenne ich, was ich wirklich bin?
00:05:56: Was würdest du da hier dazu sagen.
00:06:00: Das ist
00:06:02: gar nicht so einfach.
00:06:03: die Frage Ja weil das Wort Identität Da habe ich mit meinem Mann oft kommt man gar der Situation in Sinn früher diskutiert als er noch angestellt war Und man sagt es oft Auch in den Firmen, man muss sich identifizieren können.
00:06:22: Und da hatten wir mal schon eine Diskussion, das ist wirklich schon einige Jahre her.
00:06:26: Aber wie oft identifzieren wir uns mit anderen Rollen?
00:06:31: Da habe ich zu ihm gesagt ja aber du hast dir selber eine Identität und tatsächlich gibt es auch in der Ausstellungsarbeit so eine Methode wo man verschiedene Rollen einfach mal sichtbar machen kann, wie viele Rollen das wir tatsächlich im Leben leben.
00:06:51: Und zwar jeder?
00:06:52: Jeder!
00:06:52: Aber nicht ganz bewusst
00:06:54: ist
00:06:56: und ich mache das in meinem wirklich sichtbaren Mann auch mit Figuren Aufstellungen dass ich wirklich sage nimm doch jetzt mal für jede Rolle die du hast eine
00:07:05: Figur
00:07:07: Schauen wir mal, wie viele Rollen das du hast.
00:07:10: Und wie viel Rollen sind da gut und welche gefällt mir?
00:07:13: Welche brauche ich noch, welche passt?
00:07:16: Man sieht dann oft einmal... Also es hat ja auch jede Rolle irgendwo eine Verantwortung oder Verpflichtung.
00:07:25: Manchmal vergessen dann auch die Leute das eigene.
00:07:27: ich.
00:07:28: Ich als Frau zum Beispiel, weil ich bin eben... vielleicht selber vorgesagt habe, ich bin Frau oder Mutter, ich hab meine Berufsrolle, vielleicht bin ich noch Tochter-Schwester also wir haben viele Rollen
00:07:42: und wie erkenne ich dann was wirklich ich bin?
00:07:49: Also ich finde ja ganz lange Denkt man auch gar nicht daran.
00:07:53: Also wenn ich jetzt nicht so hernehme, dann... Wenn man jung ist, dann ist man ganz befreit von diesen Gedanken und da lebt man sein Leben.
00:08:01: Und vielleicht im Laufe der Dreißiger- und Anfangvierziger hat man viele Rollen wie du jetzt schon genannt hast.
00:08:11: und irgendwann kommt man denn Manche kommen dann drauf irgendwie Ich weiß nicht, es geht mich alles an Das will ich gar nicht sein, das bin ich.
00:08:19: So bin ich gar nichts.
00:08:21: Und wie komme ich dann drauf?
00:08:22: Wie bin ich denn?
00:08:25: Das ist ja schon ein langer Prozess.
00:08:29: Ja, wie du das wirklich schön gesagt hast die ersten Jahre sind wir hier so in unseren Verpflichtungen weil es dann lernen man halt Familie meist in der Arbeit da hast du gar keine Zeit und irgendwann später fängt das mal an dass man mal so merkt dass man vielleicht in einer kleinen Überforderung ist oder irgendwie ist man sich selbst da nicht mehr gerecht, aber es ist als noch nicht bewusst.
00:08:51: Und das eigentlich die Hauptarbeit oder der Kernessenz von unserer Arbeit, dass wir wieder schauen dieses Zurück zu meinem wahren Ich zu kommen?
00:09:01: Das was mir vielleicht irgendwann mal abgelegt haben
00:09:04: Ja durch Erziehung oder durch Partner oder
00:09:07: ja
00:09:08: auch durch die Gesellschaft.
00:09:09: oder wie ich eingangs schon im Intro gesagt habe Wir prägen uns ja auch manchmal aus dem Gedanken heraus, wie ich meine sein zu müssen.
00:09:22: Ohne dass irgendjemand mir das gesagt hat einfach nur weil man es halt tut.
00:09:27: Ja.
00:09:29: Ich kann gerade ja vielleicht mir fällt das gerade ein Beispiel ein, weil ich das gerade gestern erlebt habe mit unserer Enkelin.
00:09:35: die ist jetzt fünf die wird sechs und sie hat dann irgendwann angefangen den Schrank auszuräumen.
00:09:42: Wie ich gesagt hab da sind viele Spielsachen drinnen.
00:09:45: brauchst du die überhaupt noch?
00:09:46: Also können wir die weg tun.
00:09:47: Und irgendwann hat sie gesagt, sie hat das aufgeräumt und immer wieder gefragt.
00:09:51: Und hast du das gesehen?
00:09:52: Dann habe ich das schön gemacht.
00:09:53: Also hast richtig gemerkt,
00:09:54: sie braucht so
00:09:55: eine Anerkennungbestätigung.
00:09:56: Habe hier dir natürlich gegeben!
00:09:58: Dann hat sich noch die andere Schublade aufgerräumt.
00:10:01: Ja nicht, hab ich sehr gefreut.
00:10:03: Das ist schon toll.
00:10:04: Hast du richtig gemert wie Sie da um Anerkennen
00:10:08: fragten?
00:10:11: Wir haben sie nach Hause gebracht im Auto.
00:10:13: Sagt sie dann.
00:10:14: Weißt du nun warum ich das gemacht
00:10:16: habe... Da hab ich gesagt,
00:10:17: warum hast du das aufgehauen?
00:10:19: Warum hast du es gemacht?
00:10:19: Dann sagt sie ja, dass du mich lieb hast.
00:10:22: Oha!
00:10:23: Da hab' ich gesagt aber mir heißt sie, ich habe dich so oder so lieb.
00:10:28: Ob du das jetzt machst oder nicht da.
00:10:31: Und dass wir noch richtig bewusst waren, dass sie ist jetzt gerade so in diesem Alter wo dieses Thema Anerkennung und weißt ihr so die Kinder sie fangen an, die können das und dann wollen sie immer, dass man zuschaut.
00:10:42: Schau mal was ich schon kann.
00:10:43: Aber es ist eigentlich auch spannend von woher kommt das?
00:10:48: Da merkt man, dass nicht alles aus der direkten Erziehung zwischen Mutter oder meiner Familie kommt.
00:10:58: Oder, dass manche Dinge auch einfach übergeben werden.
00:11:03: Genau weil ich bin ein fünfjähriges Kind und du mich magst.
00:11:07: Das finde ich ja sehr spannend!
00:11:11: Wenn wir ja zum nächsten Punkt springen, ich habe da aufgeschrieben Familie und Muster.
00:11:18: Welche Rollen wir und Aufträge und Schutzmechanismus in uns tragen?
00:11:23: Und welche wir eben auch von unserer Herkunftsfamilie weitergeben oder weitertragen?
00:11:30: Da finde ich das Thema Familienaufstellung sehr wichtig, dass du ja auch machst.
00:11:35: Ich glaube, du arbeitest mit der Familiensausstellung.
00:11:38: Wenn ich jetzt falsch bin, dann bitte korrigier mich auch online.
00:11:42: Oder machst du die Familienaufstellungen nur präsent?
00:11:46: Also in der Gruppe nur in Präsenz.
00:11:48: und wenn ich aber eins zu eins arbeite, dann ist es nicht immer unbedingt notwendig das man Aufstellung macht, aber dann kann ich auch aufstellen machen.
00:11:56: Dann nehmen wir einfach Sybole her oder Bodenanker.
00:11:59: Aber
00:11:59: nur im Einzelnen.
00:12:03: Was können denn Familienaufstellungen so sichtbar machen?
00:12:07: Also ich habe ja bei meiner eigenen Arbeit mit dir erlebt, dass da plötzlich Dinge nicht sichtba werden von denen man vorher überhaupt nicht wusste das sie einem beeinflusst haben.
00:12:22: Und wie funktioniert so was?
00:12:25: Ich kann mich erinnern an meine erste Familienausstellung.
00:12:29: Ich habe da gesagt, ich wollte das immer mit Menschen machen.
00:12:33: Also ich brauche da immer Menschen damit ich sehe was passiert.
00:12:37: Ich bin ein visueller Mensch und ich hab dann gesagt also ich gehe dahin aber ich weine auf keinen Fall.
00:12:45: Ich kann mich nur erinnern.
00:12:49: Bei dir war ich beim zweiten Mal.
00:12:51: Ich habe woanders noch die erste gemacht und ich bin in den Kreis bei dir gestiegen um einen Missbrauch in einem Familiensystem und ich war als Statistin dort.
00:13:03: Und ich weiß nicht mehr, was sich genau als Statiste, welche Rolle ich hatte.
00:13:10: aber ich weiß entweder war ich... Entweder war das ich oder der Missbrauchs.
00:13:17: auf jeden Fall bin ich am Boden gelegen und habe bitterlich geweint.
00:13:21: Ich habe niemanden gekannt Und wer mich kennt weiß, da tue ich mir schon etwas schwer.
00:13:28: Ich bin mit meinen Gefühlen ja sonst eher ein bisschen reserviert und ich bin in diesen Kreis gegangen und du stellst dir dann immer die Frage so und wie geht es dir?
00:13:41: Dann sind die Fluten gekommen!
00:13:44: Das ist schon sehr spannend.
00:13:45: also mein Mann war auch bei dir.
00:13:52: auch er ist ein sehr pragmatischer Mensch, auch er hat gesagt es ist wirklich faszinierend wie man da in diese Energie hineingeschubst wird.
00:14:04: Nein nicht das jetzt und man geführt wird.
00:14:07: also dann ist man einfach so Der Schauspieler dieses Geschehens, ohne dass man einen Text lernen muss.
00:14:17: Man muss nicht wissen wie man sich verhält.
00:14:19: Man kann sich einfach hingeben.
00:14:21: Erzählst du uns vielleicht, wie denn so eine Familienaufstellung eigentlich passiert und wo sie vielleicht auch sinnvoll sein kann oder hilfreich sein kann?
00:14:36: Also es ist immer schwierig das zu erklären.
00:14:39: Das weiß jeder, wo noch nie bei der Aufstellung war.
00:14:43: Ich sage immer, okay schnuppert doch mal rein.
00:14:46: Sei dabei, spür das weil man kann es ganz schwer erklären.
00:14:49: Es gibt schon so diese Themen von genetisches Feld und Informationen und haben ja auch oft dass du an jemanden denkst dann ruft er geht an also dieses verbunden Vernetzt sein.
00:15:00: Ich bevorzuge die Aufstellungsarbeit mit verdeckter Methode.
00:15:04: ich frage aber immer die aufstellen wie sie das machen möchten.
00:15:08: Die Methode heißt, da weiß niemand wer er repräsentiert.
00:15:14: Ob ich jetzt irgendwie eine Person stillvertrete oder ob ich ein Gebäude bin?
00:15:20: Hat mir auch schon ein Haus oder einen Beruf oder ein Symptom und das ist ja das Tolle wenn ich nichts weiß kann nicht hinein interpretieren.
00:15:33: Wir sind hier grundsätzlich leider sehr viel im Kopf.
00:15:37: Dieses Bauchgefühl kennen wir ja alle oft, dass man sagt, warum habe ich nicht auf meinen Bauch gefühlt gehört?
00:15:43: Aber irgendwie hat man das uns vielleicht ein bisschen abtrainiert.
00:15:45: Oder eben auch dieses Gefallenwollen wie wir vorher von deiner Enkelin eben auch gehört haben oder?
00:15:51: Man will das dann immer recht machen und das kann man ja gar nicht.
00:15:55: Ja genau!
00:15:56: Dann sind wir schon wie weg von uns.
00:15:59: Ja drum bevorzugte ich die Methode.
00:16:03: Wie gesagt, kann man nichts hineininterpretieren und ich habe schon so viele Aufstellung erlebt.
00:16:07: Ich vergesse den Nord immer wieder weil einfach dort ist der
00:16:10: Platz wieder
00:16:10: frei sein muss.
00:16:12: Und ich muss dann auch immer ein bisschen schmunzeln wenn da jemand sagt, ich möchte nicht weinen weil ich weiß das geht fast nicht!
00:16:19: Da dürfen auch mal die Masken fallen und das finde ich das Schöne, weil ich glaube dann sind wir so dass... Das
00:16:26: ist ja eigentlich wie bei einer Geburt, oder?
00:16:29: Da gehst du ja auch.
00:16:30: Also Frauen die schon geboren haben können sich vielleicht erinnern ich hatte gerade letztendlich ein Gespräch mit einer Freundin über die Würde beider Geburt Und da geht man ja auch hinein und denkt sich, das mache ich nicht.
00:16:44: Ich meine ganz sicher nicht!
00:16:45: Und ich verliere nichts aus meinem Körper, dass ich mich nicht möchte.
00:16:49: Und dann passieren Dinge... Da ist man eigentlich auch Mitfahrer oder?
00:16:54: Wie bei einer Familienaufschöpfung.
00:16:57: Du fährst mit und passagier.
00:17:01: Genau, du gibst die Verantwortung ab.
00:17:04: Passagiers ist ein tolles Wort.
00:17:07: Dann schaut man einfach zur Frage Warum eine Aufstellung?
00:17:11: Ich denke immer so, dass du auch vorhin mal von Muster gesprochen hast.
00:17:15: Dass wir alle solche Muster und Prägungen haben die wir mitbekommen haben von Geburt an und nicht nur wir sondern auch unsere Vorfahren.
00:17:25: Es ist alles abgespeiert.
00:17:26: Man kann sich das vorstellen, es ist ein Riesenarchiv bei uns im Gehirn.
00:17:30: Das sind halt sämtliche Emotionen und Themen abgespeichert, wo mir natürlich Bewusst keine Zugang haben.
00:17:38: Vielleicht auch mal zum Wissen bewusst machen wir ja nur fünf Prozent circa, der Rest ist fünfundneinzig Prozent und unterbewussten abgespeichert ist.
00:17:48: Ja darum kann ich das sagen.
00:17:50: Ich möchte es ja bewusst wollen aber das funktioniert nicht weil unterbewusst was anderes abgespeicher ist.
00:17:57: Genau da haben wir halt viele Prägo in Muster erlebt oder mitbekommen übernommen die unser Denken und natürlich auch unser Verhalten sterben.
00:18:08: Und dass nicht immer gut ist.
00:18:09: Nimm jetzt zum Beispiel her, wenn wir das Beziehungsthemen hernehmen, gibt es ja so, wo du sagst, das gibts doch nicht!
00:18:14: Ich ziehe jedoch immer wieder den selben Typus Mann oder Frau an?
00:18:19: Warum is'n
00:18:19: das so?
00:18:20: Oder Narzisska
00:18:21: so dieses?
00:18:23: Weil wahrscheinlich da in meiner Prägung ein Thema ist.
00:18:27: Ja und da ist einfach eine Aufstellung wirklich gut für mich eine phänomenale Methode um Dinge sichtbar zu machen.
00:18:35: Und manche Dinge wissen wir vielleicht sogar auch, aber können es trotzdem nicht steuern und da geht es jetzt wirklich noch einmal reinzukommen in dieses Gefühl nochmal wieder durchzugehen und dann kann sich ganz viel lösen.
00:18:50: oder kann ich dabei loslassen?
00:18:53: Ja weil das ist ja auch ein Unterschied ob ich's verstehe oder ob ichs lebe.
00:18:58: also viele Dinge versteht man Keine Ahnung, wenn ich einen sehr cholerischen Vater habe dann nehme ich es auf.
00:19:08: Ich verstehe das ist nicht angenehm so zu sein oder das gegenüber von diesem cholerischem Mann zu sein und dennoch kann es ja dann sein dass ich's übernommen habe und das auch auslebe manchmal obwohl ich weiß Okay, und das ist nicht angenehm.
00:19:25: Dazu finde ich nämlich diese Familienaustellung immer toll.
00:19:29: Wir passieren dann Dinge so von alleine weil man es eben nicht nur versteht sondern sich auch... Es macht sichtbar!
00:19:39: Man versteht die verschiedenen Zusammenhänge find' ich Und es kann sich dann auch irgendwie auflösen.
00:19:46: Ja
00:19:48: Du erkennst mitunter auch deine... Also wir haben ja auch in verschiedenen schwierigen Situationen überleben Strategien,
00:19:56: uns
00:19:57: aneignen müssen.
00:19:58: Und wie Überlebensstrategien braucht man zum Überleben?
00:20:02: Aber wenn ich jetzt zum Beispiel vierzig oder fünfzig oder halt schon wachsen bin, brauche ich diese Überlegenstrategie
00:20:07: z.B.,
00:20:08: nicht mehr was ich als Kind gebraucht habe mich anzupassen oder lieb zu sein, brav zu sein und das
00:20:13: mag eigentlich dieses
00:20:13: Wort Brav sein gar nicht, aber ich mache das ja immer noch Und dass ich das dann mal erkennen kann, welche Strategien lebe ich denn immer noch?
00:20:22: Obwohl sie nicht mehr braucht bzw.
00:20:24: wo sie vielleicht jetzt ja schon schädlich sind.
00:20:27: Weil wenn ich immer noch dieses Muss und diese Strategie habe, alles recht zu machen ist es ja auch nicht gut weil dann vergesse ich ja oft mich selbst.
00:20:38: Wenn ich da eine Familienaufstellung mache, dann sind meine ganzen Probleme dann erledigt.
00:20:43: Ja, war schön!
00:20:45: Das errenken ja schon manche, oder?
00:20:48: So ich hab das jetzt gemacht und jetzt ist es erledigt.
00:20:52: Aber so ist das nicht,
00:20:53: oder?!
00:20:54: Nein!
00:20:55: Ich sag wirklich immer, das ist sowieso ein Schlüssel.
00:20:58: Du hast eben keine Zaubermethode aber du hast wie einen Schlüssel Und ob du diesen Schlüssel betätigst in dieses Schloß hinein umdrehst und diese Türenort öffnest,
00:21:10: das
00:21:10: für mich ist jetzt ein Prozess.
00:21:12: Und ich finde alles ist ein Prozess.
00:21:15: Man denkt immer wieder, einmal mache ich das und dann ist das und das erledigt.
00:21:18: Ja es ist ein Schritt!
00:21:20: Der erste Schritt.
00:21:21: Das ist oftmals der Wichtigste.
00:21:24: Bei vielen löst sich wirklich viel auf, habe ich schon so oft gehört.
00:21:28: Wirklich auch kann man erinnern einem mal mit Neurodermitis wo dann ja war ich selber sehr erstaunt was ich lösen kann.
00:21:35: Also es gibt natürlich schon dieses dass das Symptom oder das Problem in dem Moment weg ist.
00:21:40: Natürlich kann auch sein.
00:21:42: Mit Einmal
00:21:43: Das war bei der so, dass die Nora da mit ist.
00:21:45: Da hat er
00:21:45: mich nicht.
00:21:47: Ja?
00:21:48: Ich weiß selber schon, das war ganz in den Anfängen bei mir, dass ich sie getroffen habe und dann war es wirklich weg.
00:21:53: Ja!
00:21:54: Ja, ich weiss nicht ob sich danach auch noch was gemacht hat aber sie hat gesagt ne Zeit da aufstelle ich sie weg.
00:21:58: also das gibt es natürlich.
00:21:59: Aber es gibt ja auch im Laufe des Lebens erfährt man ja auch verschiedene Verletzungen oder man hat ja auch übernimmt ein übernimmter Meermuster von der Vergangenheit und andere weniger.
00:22:14: Da sind wir auch schon bei meinem Lieblingswort, ... oder manche können ja besser sich abgrenzen und manche nicht.
00:22:28: Manche sind für alles offen aus der Vorwelt, aus der Jetzigen hier und schlechtes Gutes... Wichtig, ob ich mich abgrenzen kann in Bezug auf die Übernahme von Mustern oder nicht.
00:22:46: Also wenn ich jetzt von der Konstitution her ein Mensch bin, der besser abgrenzten kann, kann es sein dass ich weniger von meinen Ahnen übernommen habe?
00:22:56: Oder hat das mit damit nichts zu tun?
00:23:02: Man merkt es ja auch, wenn man zum Beispiel Kinder hat.
00:23:06: Obwohl man denkt, man sieht's ja
00:23:08: gleich,
00:23:11: geht anders mit Themen um.
00:23:13: Also ich denke das sind viele Themen ob das dein Charakter ist, ob du mehr Anteile von der Mama hast.
00:23:17: Das ist wie die Mama, er ist wieder Papa.
00:23:21: Also spielen so viele Faktoren mitten ein.
00:23:23: Bin nicht die älteste der mittlere?
00:23:25: Weil das ist ganz schwierig jetzt zu sagen.
00:23:29: Ja, okay.
00:23:30: Und für die Zuhörer, die noch nie eine Familienaufstellung gemacht haben ich gerne auch bei meinen Kundinnen einige, die schon damit liebäugeln aber irgendwie noch ein bisschen Hemmung haben was ich auch verstehen kann.
00:23:46: das hatte ich auch jahrelang und mittlerweile ist es für mich wie du sagst es ist so ein geniales Tool.
00:23:54: also Ich mache ja viel Persönlichkeitsentwicklung auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Tools.
00:24:02: Und manchmal, ich sage immer das ist die Fliege, die an die Scheibe knallt.
00:24:07: Die knallte immer wieder, immer wieder und dann denkt sie jetzt so Diana!
00:24:12: Wann machst du wieder eine Aufstellung?
00:24:14: Ist dann mein Telefon nahd?
00:24:15: weil irgendwann muss man dann wieder mehr in die Tiefe gehen dass es gelöst werden kann.
00:24:21: Was würdest du diesen Menschen sagen vielleicht mit einem solchen Problem, mit einer solchen Fliege zu kämpfen haben sich aber nicht trauen oder bis jetzt noch nicht getraut haben in die Familienaufstellung.
00:24:32: Was erwartet Sie jetzt wenn sie zu dir zum Beispiel und auch zu Luckey?
00:24:37: Dein Mann Luckey ist ja auch immer vor Ort.
00:24:40: das finde ich total super denn erstens fehlen ganz oft Männer.
00:24:45: also liebe Männer macht Familienaufstellungen
00:24:48: dringend
00:24:52: Toll, wenn man die Sicht eines Mannes ist.
00:24:54: Also nicht nur bei der Familienaufstellung sondern auch beim Barcoaching aber da kommen wir später hinzu.
00:25:00: dabei haben also was erwartet jetzt so jemand?
00:25:03: ja das erste Mal weil hier kann man ja auch als Statist das erste mal zuschauen?
00:25:08: Ja
00:25:08: genau!
00:25:09: Das sage ich immer.
00:25:10: also ich würde sowieso bevorzuge das.
00:25:12: wenn jemand noch nie eine Aufstellung gemacht habe mache ich oder empfehle ich immer ein Erstgespräch
00:25:18: wirklich
00:25:19: mal erst einmal zum Schauen.
00:25:20: Können wir da Vertrauensbasis aufbauen?
00:25:24: Es geht eigentlich um das.
00:25:25: Wenn ich mich nicht wohlfühle, wenn der vielleicht mir irgendwas spiegelt oder triggert, dann ist es schwierig.
00:25:31: Also im Normalfall klappt das ganz gut und dann hat man schon ein bisschen Hemmschwelle.
00:25:35: Und dann können wir im Vorgespräch mal zu schauen was hinten so deine Themen.
00:25:40: Weil oft ist es so dieses Ja, wir wissen oft einmal ja, ich habe das und das Problem aber was ist dein... also ich frag gerne noch mal anliegen.
00:25:47: Was ist denn dein Anliegen?
00:25:49: Und in dem Moment, wo ich das frage, sind die meisten schon ein bisschen überfordert oder eigentlich bist du im Prozess drinnen.
00:25:55: Weil um das geht es ja was ist denn mein Anliegen?
00:25:58: Was möchte ich denn?
00:25:59: Das kennen wir hier gar nicht!
00:26:00: Was möchte denn ich?
00:26:01: Ja,
00:26:02: das
00:26:02: ist eine Frage,
00:26:04: die ist ganz schwierig für die meisten.
00:26:07: Eben und da sind wir eigentlich schon im Prozesse.
00:26:08: Also eigentlich bevorzuge ich auf jeden Fall immer ein Erstgespräch Und sonst sag ich, komm einfach mal als Stellvertreterin oder Stilvertretern.
00:26:18: Schau dir das einfach mal an!
00:26:20: Du kannst einfach eine Zuschauer sein oder als Stell Vertreter, dass man dich zur Rolle nimmt.
00:26:25: Schnuppe da einfach mal rein.
00:26:26: Das machen den auch die meisten.
00:26:28: Ja und wenn man jetzt nicht als Stellvertreter kommt sondern aufstellen möchte dann hat man ja im Vorgespräch alles schon geklärt?
00:26:38: Oder in meinem Fall Geht es noch schneller, weil wir öfters in Kontakt sind und oft das auch an eins zu eins haben.
00:26:44: Ich kann einfach dann kommen oder so einfach ist es dann nicht.
00:26:47: Du sagst dann überlegt dir einen Satz?
00:26:51: Und das ist wirklich immer eine Herausforderung nämlich dieses Riesen Thema auf so wenige Worte zu reduzieren.
00:27:02: Das fällt mir zumindest immer ein bisschen schwer.
00:27:05: aber da hilfst du Und dann gibst du auch Hilfestellungen.
00:27:10: Dann komme ich da rein, es sind immer ... eigentlich wie viele sind das denn meistens?
00:27:16: Es sind immer so zehn... Zählen
00:27:18: fünf sind wir halt noch schon zwanzig, also zum Personen
00:27:21: in einem Stuhlkreis und hier geht es dann weiter für den Aufsteller.
00:27:28: Ja, wie gesagt wenn mir das Anliegen dann schon formuliert haben zu zweit machen wir ja oft zu zweiter dass die anderen Wie gesagt, nichts von dem Wissen im Vorhinein.
00:27:37: Genau!
00:27:37: Und dann sage ich zu diesem Satz, da hab' ich eigentlich schon in diesen Prozess drinnen, such dir jetzt drei Wörter von diesem Satze raus und dann musst du dich ja auch schon fokussieren auf diese drei Wärter.
00:27:49: und dann nehmen wir für diese drei worte eine stellvertretende Person.
00:27:55: die
00:27:55: sucht man denn entweder aus oder gibt es mehrere Verfahren wie man das machen kann?
00:27:59: Das klären wir Ihnen vorhin rein.
00:28:01: Und dann werden diese Personen in die Mitte sozusagen hineingestellt auf diesen Platz.
00:28:09: Dann geht es eigentlich schon, da ist
00:28:11: es bloß eher ein kleines Theaterstück.
00:28:15: Also ich sehe das immer so wie sein Theaterstuck.
00:28:19: Sein Stand-up Theaterstuk oder?
00:28:21: Weil man hat ja keine Rollen... oder eine Rollen hat man schon aber man hat keinen.
00:28:27: Wie sagt man da keine Vorgaben, was man zu sagen hat?
00:28:30: Sondern es passiert.
00:28:31: Es passiert
00:28:32: aufgrund
00:28:33: der Energie die in diesem Raum ist und was diese Personen dann spüren und das natürlich auch weitergeben.
00:28:41: also du fragst ja dann auch wie fühlst du dich?
00:28:44: Wie geht es dir?
00:28:44: Das finde ich auch immer toll dass du auch immer rückfragst, bis sich der Mensch fühlt!
00:28:49: Was wäre denn jetzt wenn jetzt jemand in dieser Rolle so schlecht geht?
00:28:56: Musst ihr dann in dieser Rolle verbleiben?
00:28:59: Nein, das ist ganz wichtig.
00:29:01: Das ist vielleicht auch der Vorteil, dass wir zu zweit sind und mein Mann immer ein bisschen einen Auge drauf hat.
00:29:07: Es ist schon sehr wichtig, dass du dort den Überblick hast!
00:29:10: Darum darf man das so manchmal nicht unterschätzen.
00:29:12: Es ist schon wichtig, dass jemand diese gewisse Erfahrung und Expertise mitbringt und immer alles im Blick hat.
00:29:18: Natürlich kann man ein bisschen was zumuten aber ich kann auch den sofort wieder rausnehmen aus diesem Gefühl wenn es nicht geht.
00:29:25: Ich schaue immer passt gehts
00:29:27: ja gut.
00:29:29: Ja, ich finde das wichtig.
00:29:30: Weil ich spreche mit meinen Kunden auch über die Familienaufstellung und da haben dann schon manche schlechte Erfahrungen gemacht, denen ist ein Tag lang nicht mehr gut gegangen.
00:29:39: Das kann ich jetzt nicht bestätigen weil ich bin danach immer sehr gelöst und sehr frei.
00:29:46: eigentlich also... Ich kann es jedem nur empfehlen!
00:29:50: Ja, also wir verlinken natürlich auch die Homepage von euch in den Show notes.
00:29:56: Da kann sich dann jeder auch das nachlesen wo er sich melden kann.
00:30:01: und kommen jetzt auch schon zum nächsten Thema.
00:30:04: Eine Blicke auf die Uhr sagt nämlich dass wir es heute nicht in einer halben Stunde schaffen.
00:30:10: Das war schon unsere
00:30:11: Verschwörung!
00:30:13: Aber das ist so ein spannendes Thema, finde ich.
00:30:17: Da dürft ihr oder wollt ihr vielleicht schon auch ein bisschen länger zuhören?
00:30:22: Ich habe nämlich schon noch wichtige Themen die ich mit dir besprechen möchte wie zum Beispiel des Frausein und des Funktionieren von uns Frauen.
00:30:33: also wir sind ja beide im gleichen Alter um die Fünfzig rum und es fängt aber Also das Funktionieren, finde ich ja, nimmt dann in unserem Alter schon wieder ab.
00:30:45: Das steht ja oder fängt viel früher an eigentlich und gut ist es ja wenn man früher drauf kommt dass man da drinnen steckt und nicht erst mit fünfzig das man erkennt oh mein Gott da war ich wobei es nie zu spät ist.
00:31:02: also warum tragen denn häufig so viele frauen soviel verantwortung?
00:31:10: Denkst du, haben sich die Rollen wirklich verändert oder sollen Frauen heute einfach alles schaffen?
00:31:20: Also früher waren ja die Rollens getrennt.
00:31:22: Die Frau zu Hause, der Mann draußen.
00:31:23: und also zumindest in meinem Leben ist das schon so, dass ich jetzt einfach alles mache.
00:31:30: Ich bin Zuhause, ich arbeite, habe Kinder.
00:31:35: irgendwie kommt mir das aber auch vor, dass es nicht nur ich bin sondern dass die meisten Frauen machen.
00:31:41: Also sie haben sich die Rollen gar nicht.
00:31:43: oder wie findest du das?
00:31:45: Die Rollen haben sich nicht wirklich verändert, die haben sich irgendwie selbstständig gemacht weil die Männer habe ich so das Gefühl wissen gar nicht mehr wo sie sich aufhalten sollen müssen
00:31:59: ja
00:31:59: wo sie hingehören was in ihre Rolle ist und die Frauen Machen alles.
00:32:06: Ja, schon ziemlich oft so.
00:32:09: Weil bei uns war das auch noch... Wir waren ja recht jung, mein Mann und ich.
00:32:14: Vielleicht ist da auch der Vorteil, siehzehn und siebzehn als wir zusammengekommen sind und recht früh Mama, Papa oder Eltern mit neunzehn bis achtzehn.
00:32:25: Und dann war es schon noch so, dass Lukki es arbeiten gegangen.
00:32:28: Ich war klassisch die erste Zeit zu Hause Und das war so, dass er einfach allein war.
00:32:34: Wir mussten da zurechtkommen.
00:32:35: Das war so.
00:32:36: Ich habe den Lord so mit kleinen Jobs und so angefangen oder ein bisschen daneben dazu verdient.
00:32:41: aber das war ganz klassisch schon noch ein bisschen diese Rollen.
00:32:44: Und die sind teils sicher auch noch bei der älteren Generation oder ich hab sie in Italien.
00:32:48: Ich war jetzt
00:32:49: gerade auf
00:32:49: Besuch.
00:32:49: Da ist es schon auch noch so, damit der Mann sitzen bleibt und die Frau macht.
00:32:53: Also hauseln zu weiter.
00:32:54: Ja also ich glaube schon, dass sich einiges vieles verändert hat.
00:32:59: Vielleicht auch die Männer ein bisschen unsicher jetzt sind, weil die Frauen sind schon sehr stark.
00:33:07: Was ja nicht schlecht ist?
00:33:09: Nein, eh nicht!
00:33:10: Aber die Männer sollten halt jetzt ein bisschen anziehen.
00:33:14: Also umso stärker das die Frau wird, weil sie meistert sehr viel aber oft wird es auch einen zuviel wo man den merkt dass wird mal unzufrieden.
00:33:22: Es ist ja so, wenn man funktionieren ist.
00:33:24: Wie wenn du krank wirst meistens sind, wenn du mal Zeit hast zum Krankwerden.
00:33:28: Also so lange man funktionierst merkst du das ja gar nicht.
00:33:32: Und die Männer da sind ein bisschen bei unsichert?
00:33:35: Ich habe hier einen Podcast gemacht.
00:33:39: Ich glaube es war der erste und da habe ich gesagt wir dürfen die Männer... Wir haben die Männer ein Stück weit verloren oder vergessen mitzunehmen.
00:33:50: Wir Frauen haben, also viele Frauen haben sich ja weiterentwickelt und sich Freiheiten erkämpft, sich Rechte erkämpft und das ist gut so.
00:34:01: nur denke ich wie du sagst die Frauen sind sehr stark und haben uns das erkämmt aber wir haben uns dazu genommen Und haben vergessen die Männer in dieser Entwicklung mitzunehmen.
00:34:15: Weil die meisten Männer, das sieht man ja eben auch wenn wir zurückgehen wieder auf die Familienaufstellung und ich weiß nicht wie es bei jedem Coaching ist aber die wenigsten Männer die ich kenne nehmen so ein Coaching in Anspruch oder machen Familienaufstellungen oder beschäftigen sich eben mit diesen Themen sondern nehmen sich dann einfach raus auf der Grund ist, dass die Männer nicht mitnehmen.
00:34:40: Mit in die Pflicht der Veränderung oder wie denkst du da drüber?
00:34:44: Ja
00:34:45: also auf jeden Fall sind die Männer da schon im Aufholbedarf.
00:34:49: ich
00:34:50: persönlich bin auch sehr dankbar das mein Mann der Lucci auch... Also ich weiß nicht wie das jetzt in unserer Beziehung wäre, aber ich könnte es mir nicht vorstellen weil für mich ist Beziehungen bei immer Bewegung und Weiterentwicklung und das stelle ich mir ziemlich schwierig vor wenn der eine das macht unter anderem nicht kann funktionieren.
00:35:07: Keine Option sozusagen.
00:35:09: Wir springen, es ist super!
00:35:10: Diana jetzt haben wir... Ich habe einen Leitfaden hier weil ich dir im Vorgespräch gesagt habe, wir springen... Ich springe sonst immer so hin und her und jetzt sind wir mittendrin und springen von einem Thema zum anderen.
00:35:21: Wunderbar!
00:35:22: Es ist aber cool du... Weil das hab' ich nämlich gerade auch notiert was ist denn das wenn sich die Frau weiterentwickelt und der Mann stehen bleibt?
00:35:34: Ja
00:35:35: schwierig.
00:35:38: Wie bekomme ich den Partner dazu, sich mit mir weiterzuentwickeln?
00:35:45: Du als Bar-Therapeutin.
00:35:47: Vielleicht hast du ja für die Zuhörerinnen hier einen Tipp also... Also ich habe es Gott sei Dank geschafft!
00:35:57: Ich will jetzt die Hörer nicht verunsichern aber es hat bei mir fast zwanzig Jahre gedauert.
00:36:04: Aber Wie kann man es vielleicht früher schaffen, dass der Partner... Also ich finde ja er muss ja nicht das machen was ich mache.
00:36:12: Das soll ja nicht heißen oder?
00:36:14: Ich mach jetzt keine Ahnung eine Familienaufstellung ist musst du das auch sondern kannst motivieren zu weiterentwickeln.
00:36:23: Es gibt ja verschiedene Persönlichkeits-Entwicklungen.
00:36:27: Es muss ja nichts sein was ich mach.
00:36:30: Ja
00:36:30: richtig!
00:36:30: Also ich sage für mich zu Kubot und Peitsche Ich hab als erstes
00:36:35: halt mich gedacht, die Frage war Diana was machst denn du wenn du denkst?
00:36:41: Das kommt glaube ich hinten auf.
00:36:42: Was machst du wenn Du denkst jetzt bin ich nicht in meiner Mitte und dann ist mir der Spatsch im Sinn gekommen wo du den Schluck gibst und den Schwamm mit dem Kaffee aufgibt.
00:36:53: Da gibt es eine Story auf Diana's Insta-Seite genau.
00:36:58: also das soll ja dann nicht so sein.
00:37:02: Habs hätte ich wieder weggelernt.
00:37:04: Aber wie bekomme ich denn meinen Partner oder meine Partnerin?
00:37:10: Vielleicht sind es ja auch Männer, die sich weiterentwickeln und Frauen gestehen bleiben.
00:37:15: Oder gibt's das selten?
00:37:18: Sehr selten!
00:37:19: Also zum einen muss ich sagen, ich möchte ganz kurz die Männer ein bisschen Schutz nehmen.
00:37:22: Es geht... Ich liebe dass mit Männer arbeiten.
00:37:25: Weil Männer sind oft so, die brauchen zwar mehr Überzeugung quasi
00:37:29: Arbeit
00:37:30: aber wenn sie mal da sind dann sehen.
00:37:33: Also ich bringe gerade ein Beispiel.
00:37:35: Ich hatte mal einen Pärchen, da ist sie im Einzelnen und dann eher im Einseln irgendwann dazu gekommen.
00:37:39: Dann irgendwann haben wir ein paar Coaching gehabt.
00:37:41: Und dann haben wir eben außer Aufstellung gemacht weil er so viele Freunde hat.
00:37:46: Das war dort mit diesen Rollen und dann habe ich gesagt ja, den stell doch mal diese Freunde auf und hat der eine Figur für diese Freundin genommen.
00:37:53: Du hast die gesagt mehrere.
00:37:54: In jedem Fall waren das wirklich glaube ich zwanzig wo in der ständig?
00:37:58: also sie ist denn um die Zeit gegangen dass sie zu wenig Zeit in der Partel zu
00:38:01: haben.
00:38:02: Und er hat das dann gesehen und das war für ihn so richtig wie Schuppen von Augen.
00:38:06: Er hat gesagt, ja Wahnsinn!
00:38:08: Das muss sich ändern.
00:38:09: Und dann fällt es den Männern oftmals leichter, gerne nicht immer aber die sehen dann was erkennen das und lösen das.
00:38:16: Weil sie
00:38:16: ein bisschen rationaler sind?
00:38:17: Ja,
00:38:18: die haben da nicht dieses Gefühl
00:38:19: geduselt so öfter mal.
00:38:21: Kann ich nicht oh mein Gott... Ja schlechtes
00:38:23: Gewissen und das tut ja genau.
00:38:25: Also darum mag ich eigentlich die Arbeit mit dem Männern ganz gern.
00:38:29: Sie ziehen schon an, also die jüngeren Generationen wachsen schon ein bisschen mehr mit dem Auf.
00:38:35: So Coaching und so.
00:38:37: Vor
00:38:37: allem ist das vielleicht immer noch ein bisschen
00:38:39: in
00:38:39: den Trend, aber so Deutschland.
00:38:41: Also das darf weitergehen!
00:38:44: Aber wie gesagt, wie du fragst hast du dieses Motivieren?
00:38:48: Mit Druckfunktionärzelten.
00:38:51: Weil das würde auch nichts bringen, denn macht er was, aber wenn er wieder willig... Also wenn auch jemand in der Paarberatung kommt, dann muss es halt ausschauen.
00:38:59: Ist er da wirklich zu bereit?
00:39:01: Also ich brauche Bereitschaft, eine gewisse Bereitsschaft zur Veränderung.
00:39:04: Wenn die nicht da ist, dann ist das schwierig.
00:39:08: Da kannst du nur als Frau vielleicht ein bisschen vorgehen, so wie sie schmackhaft machen und dann sieht ihr schon vielleicht, ah ja meine Frau entwickelt sich, meine Frau macht das und das.
00:39:20: also wenn du dich veränderst, verändert ganz bestimmt in deinem Umfeld auch was oder deinem System warst.
00:39:27: Ja, also
00:39:28: so ein bisschen, so sage ich bis jetzt zu
00:39:29: Kotopeitschef.
00:39:30: Ein bisschen mitnehmen immer wieder ein bisschen mit nehmen und motivieren das es um vielleicht auch erzählen oder?
00:39:40: Und ich finde auch diese Statisten Geschichte dass man zuschauen kann, so hat ja mein Mann Bayer auch Stattist bei dir in einer Familienaufstellung.
00:39:54: Wir haben auch die Erlaubnis, das hier zu sagen, das finde ich auch toll weil viele Männer mögen das nicht dass man es denn erwähnt und er hat aber auch sehr schnell gemerkt was das für eine Energie ist und er konnte sich das ja vorher gar nicht vorstellen und hat dann aber gesagt das ist unglaublich was da alles in einem passiert.
00:40:19: Also ich kann nur appellieren an die Frauen, motiviert eure Männer, dass sie einfach so als Statist einfach mal zuschauen.
00:40:30: Da müssen Sie nichts von sich preisgeben oder?
00:40:32: Genau!
00:40:32: Sie können einfach dabei sein.
00:40:34: wenn Sie holen können Sie was beitragen, wenn nicht nicht.
00:40:38: und aber das ist für Sie selber, für die Beziehung, für Familie ist es wirklich ein großer Gewinn.
00:40:47: Ja, wie du vorher gesagt hast, das ist wirklich schwierig.
00:40:49: Wenn sich der eine nur verändert und der andere stehen bleibt... oftmals ist der andere dann nicht mehr einzuholen, finde ich?
00:41:01: Oder wenn der eine immer stetig weitergeht und der Andere stehenbleibt, dann ist es irgendwann schwierig, dass man miteinander...
00:41:08: Manchmal ist das wirklich ... Also ich habe gerade auch ein paar kurz begleitet und da war das so, über zehn Jahre immer wieder gesagt und gemacht war.
00:41:19: Er hat auch einige Themen, aber er hat halt da nichts gemacht.
00:41:23: Er war dann schon mal dabei, aber du hast einfach gemerkt, er war noch nicht bereit.
00:41:26: Und ich habe dann gesagt, das ist wie ein Pflänzchen!
00:41:28: Du kannst dann dem nicht ziehen.
00:41:30: Das wächst wegen dem Sellen nicht schneller.
00:41:32: Jetzt ist es so dass sie wirklich viel weiter ist und jetzt nicht mehr warten kann.
00:41:38: Jetzt die Distanz zu groß und jetzt haben Sie sich getrennt.
00:41:42: Also das ist manchmal die Konsequenz
00:41:45: Nicht
00:41:45: immer.
00:41:46: Und manchmal kommen die Männer dann ja erst drauf und dann möchten sie vielleicht nachholen, das ist oft mal dann vielleicht schwierig, weil der Abstand so positiv
00:41:54: ist.
00:41:54: Ja, da muss eine halt dann vielleicht auch ein bisschen warten.
00:41:57: Das ist die Frage ob man den noch warten will wenn man schon so lange gewartet
00:42:02: hat?
00:42:02: Das ist wahrscheinlich immer sehr individuell.
00:42:04: Also ich finde es auf jeden Fall schön wenn man merkt Es ist ja auch eine Bereitschaft zur Beziehung.
00:42:11: dann, oder?
00:42:11: Wenn man lernt okay er ist bereit und was machen.
00:42:14: Dann finde ich es auch fair wenn man ein bisschen auf dieser Ebene vielleicht ein bisschen wartet.
00:42:22: Man kann ja in anderen Ebenen noch weitermachen.
00:42:27: Die Lebensmitte und der Wandel steht hier bei mir.
00:42:31: In der Lebensmitte finde ich das so cool, weil ich gehe immer davon aus dass wir hundert Jahre alt werden.
00:42:37: Ja!
00:42:40: Und ich finde auch es wandelt sich seit vielen Jahren, also ich sage jetzt mal seit Mittevierzig finde schon daß sich einiges wandelt in mir um mich herum und manche...es gibt es ja auch bei Männern ganz oft.
00:42:59: leider Gottes Arbeiten Sie damit nicht so offen wie die Frauen mit Ihrem Wandel?
00:43:05: Denn ich glaube, wenn sie es waren würden würde wahrscheinlich die eine oder andere Beziehung doch noch halten.
00:43:11: Oder schon denke
00:43:13: ich auch ja
00:43:14: also diese berühmte Midlife Crisis finde ich müssen wir wirklich oder dürfen wir wirklich als Wechsel bei den Männern sehen und dass man da einfach darüber sprechen sollte denn in dieser Zeit Das sehen ja viel als Krise.
00:43:30: Frau und Mann, egal also für sich selber haben eine Krise oder findest du ist es ein Inventur?
00:43:38: Also die Frage wer bin ich wenn die bisherigen Rollen dann nicht mehr so genau passen?
00:43:44: oder oder wenn andere mich nicht mehr dringend brauchen das ist halt die letzten zwanzig Jahre gemacht haben?
00:43:52: das ist ja glaube ich bei beiden Seiten schon dasselbe.
00:43:58: Wie man so schön sagt, in jeder Krise ist auch eine Chance.
00:44:01: Das ist einfach so und ich denke das ist ja alles gut so.
00:44:06: Und Ja, ich habe auch bei mir jetzt gemerkt wie dieses jetzt fällt zu diese Mutterrolle weg Was ist dann?
00:44:13: was bleibt an?
00:44:14: also da kommt schon oft einmal kommen wieder zur Identität zurück.
00:44:17: Ja genau.
00:44:19: Ja, das ist die Frage oder?
00:44:20: Ich finde sowieso die Frage aller Fragen Wer bin ich
00:44:23: denn?
00:44:25: Also wenn mich alle meine Anforderungen von den Eltern, von den Lehrern, von dem Ausbildnern.
00:44:32: Von der Gesellschaft, wo ich das alles weglasse.
00:44:34: Das finde ich... Aber ich finde es keine Krise, sondern ich find's eigentlich spannend da wie sich so eine Orante, die ich so schäle oder eigentlich wie ein Schmacktelling eigentlich, oder?
00:44:48: Wo so in dieser Was ich entpuppen darf
00:44:51: oder wieder neu entfalten.
00:44:54: Wie man dafür die Würfel noch mal neu mischen finde, weil davor war so dieses ganz klar, da sind wir jetzt Familie also die Werte.
00:45:01: Vielleicht kommen wir mal ganz kurz zu den Werten.
00:45:03: Ich weiß nicht, die wenigsten wissen ja gar nicht was für Werte das sie leben haben Leben und wir leben vielleicht Werte, die wir einfach übernommen haben, weil es war in unserer Familie so Und das hinterfragen wir irgendwie gar nicht.
00:45:17: Also ich finde Werte damit ganz was wichtiges, die eigenen Werte zu wissen und dann auch als Paar.
00:45:22: Wie gesagt wie bei uns?
00:45:24: Wir haben unsere Werte verändert und es ist dann gut wenn man sich da anpasst als Paare.
00:45:30: Ja!
00:45:31: Ich find Werte sind unglaublich wichtig.
00:45:33: also ich bin erst vor zwei Jahren dazu gestoßen.
00:45:39: Was habe ich denn für, also die Frage war von einem zweiten Coach mit dem ich zusammen arbeite.
00:45:45: Sie hat mir die Frage gestellt was sind deine Werte?
00:45:51: Und dann hab' ich zuerst aber ganz schnell so rausgeschossen das was man halt zusagt.
00:45:58: Also keine Ahnung Freiheit, Zufriedenheit, irgendwas was man immer so eingeimpft bekommen hat.
00:46:06: Und sie war dann nicht sehr nachgebig und hat gesagt, na na, also darfst du noch mal darüber schlafen.
00:46:13: Gut!
00:46:14: Und ist dir überlegen... Und da gibt es ganz ein tolles Tool von Jochen Schweitzer.
00:46:20: Also wo man die Werte ausfindig machen kann.
00:46:25: Ja?
00:46:25: Die verlinken wir auch in den Show Notes.
00:46:28: Das finde ich total ein super Tool das einem hilft zu erkennen, wo die Werte sein können.
00:46:36: Ja!
00:46:37: Das kann man sich da nochmal anschauen ob das dann wirklich stimmt und das finde ich ganz wichtig.
00:46:42: was aber noch spannender ist wenn du denn wirklich weißt dass deine Werte sind wie dich dann auf einmal viele die mir stören weil du merkst ja dass sie gegen deine werte sind
00:46:55: ja
00:46:56: und ich bin ein klare mensch ich spreche das ja auch an.
00:47:00: noch spannende dass sich viele vor dem Kopf gestoßen fühlen, wenn ich plötzlich meine Grenzen, meine Werte verteidige.
00:47:10: Wie gehe ich denn mit dem um?
00:47:11: Oder das kann ja auch zwischen Freundinnen sein oder vielleicht auch zwischen Partnern.
00:47:16: Wenn ich auf einmal erkenne... Hey Diana!
00:47:20: Du bist gegen meine Worte so geht es nicht mehr.
00:47:24: Interessant finde ich jetzt gerade wo du gesagt hast, dass ich meine Werte verteidigen muss.
00:47:28: Oder halt verteidigend?
00:47:29: Naja!
00:47:30: Also halt einfach ja, dass jemand halt ja nicht gegen meine Worte ist und schon... Ja aber Frage
00:47:35: warum muss ich meine werte verteiden?
00:47:37: Naja eigentlich muss ich die Grenzen verteidigt damit man nicht gegen meinen Wert oder das man meine Werten nicht angreift.
00:47:47: Du hast es grad... Aufpassen, dass sie wegen der Beratung namentlich... Ja, aber
00:47:54: ich kenne das.
00:47:55: Es
00:47:55: geht ja immer wieder um das zu sich selber zustehen.
00:47:58: Wenn ich im Klaren bin und bei mir bin, dann habe ich auch nicht mehr.
00:48:02: Aber es geht immer besser.
00:48:04: Aber in unseren Phasen muss es besser
00:48:06: gehen.
00:48:07: Aber dann strahle ich das aus?
00:48:10: Dann
00:48:11: muss ich das gar... wenn ich klar bin, ich brauche auch nicht dieses angenommen werden, Stell dir mal vor, ich brauche auch nicht dieses Verstanden.
00:48:20: Ob das jemand versteht wird?
00:48:21: Zum Beispiel wie wir jetzt gerade leben oder an zwei Wohnsitze und so an unser Haus verkauft haben natürlich auch schon die oder der reine Sandswirt.
00:48:28: Na echt?
00:48:29: Viele haben gesagt super ihr habt's ja recht aber es gibt doch nur sagen das könnt ihr nicht.
00:48:33: Ich sage ihr brauchst du nicht.
00:48:35: Also weißt du dieses wenig dass nicht mehr...ich brauchte dieses verstanden werden nicht.
00:48:40: also ich braucht niemand wo sagt deine Werte sind gut oder nicht?
00:48:43: Nein eben nicht!
00:48:44: Aber wenn jetzt du eine Freundin hast zum Beispiel, die deine Werte... wie soll ich das jetzt sagen?
00:48:55: Die einfach immer ständig gegen deine Worte arbeitet.
00:48:59: Müsst ihr fragen, ob das meine Freunde ist?
00:49:01: Das meine ich oder dann musst du schon eben eine Grenze ziehen, dass habe ich damit gemeint und sagen hey nein Stopp!
00:49:09: Das geht nicht mehr.
00:49:10: weil ich jetzt weiß früher hatte ich nicht gewusst was meine Werte sind.
00:49:14: vielleicht Da habe ich dann immer diese Grenzüberschreitung passieren lassen, aber wenn nicht die Werte dann weiß, dann funktioniert das nicht mehr.
00:49:26: Das ist ja auch so, dass das Thema ist, wenn du dich weiterentwickelst veränderst, dann haben manche dieselben Menschen wo da bei dir sind oft mal mehrere Probleme, weil es sind ja gleichzeitig wieder Spiegel,
00:49:38: wir triggern hier was
00:49:39: und die wo deine Problemen haben muss man den Schauen stellen.
00:49:42: Gibt es keinen Sinn?
00:49:44: Das, was du zu mir sagst hat mehr mit dir selbst zu tun.
00:49:47: Dann könnten das ja ihre Themen sein.
00:49:50: oder kann man hier dann vielleicht auch sagen aber du brauchst dich gar nicht verteidigen.
00:49:54: Nebenzu wie gesagt also ich habe Gott sei Dank nicht mehr solche Freundin und halt nicht
00:49:59: so eine Freundin.
00:50:00: Das ist die Inventur, dass wir das gesprochen haben.
00:50:04: Inventuren passiert schon sehr stark eben weil man davor vielleicht auch nicht die Zeit gehabt hat, weil man im Funktionieren war.
00:50:13: Dann war das Umfeld einfach so und auf einmal kommt man in diese Alter wo man Inventur macht und sagt was will ich überhaupt noch?
00:50:24: Ich kenne jetzt meine Werte und vielleicht kennt man sie ja schon früher, das wäre toll!
00:50:30: Und dann fängt man an Dinge zu hinterfragen und dann hat man sie nicht mehr.
00:50:35: Das ist am Anfang immer ein bisschen schmerzhaft.
00:50:38: Ja, natürlich geht es nicht ohne ein
00:50:40: Prozess.
00:50:41: Aber wenn man da durch ist und das Umfeld schaut oder ansieht und merkt okay ich habe nicht mehr wie der Mann den du vorhin erwähnt hast.
00:50:52: Er hat an sich Freunde sondern ich hab vier ja und die sind aber immer da und das sind aber Freunde die mich immer unterstützen sie mich immer supporten wo ich meine Werte und Grenzen nicht immer verteidigen muss.
00:51:09: Das ist eigentlich viel ein leichteres Leben.
00:51:12: Ja klar, das wäre ja schön wenn man sich mitentwickelt.
00:51:15: also ich habe so die sind eigentlich meistens in diesem Bereich hier irgendwo tätige die sich auch mit entwickeln und es ist dann noch ein Austausch des anderes.
00:51:24: Also ich schätze auch dieses plus-plus.
00:51:26: nicht nur ich bin der wo immer gibt und da andere nimmt darf auch mal sein aber es sollte immer ausgeglichen werden.
00:51:33: So, jetzt habe ich noch kurze Abschlussfragen an dich.
00:51:39: Spannend.
00:51:40: Da fordere ich dich ein bisschen heraus vielleicht.
00:51:43: Welche Wahrheit über das Leben hat bei dir am längsten gebraucht bis du sie akzeptieren konntest?
00:51:52: Die Wahrheit übers Leben, die ich akzeptiere konnte... Ja
00:51:58: also wo hast du den längsten Gebrauch?
00:51:59: bist du?
00:52:01: Tatsächlich war dieses Loslassen können ein ziemlich langer Prozess.
00:52:10: Und loslassen könnte man jetzt sagen von verschiedenen Rollen, von verschiedenen Masken und von verschiedenen Prägungen, Bustern.
00:52:17: dann wirklich zu diesem wahren ich, ob wir mal jetzt Identität oder wie auch immer dieses, wie so Entscheidung treffen das habe ich so empfunden, dann oder so dieses muss mich entscheiden.
00:52:27: für mich, muss ich erinnert, aber das war meine größte Herausforderung
00:52:33: und
00:52:33: das noch wirklich auch zu leben Und das bedeutet für mich auch, wie der Freiheit ist.
00:52:41: Du begleitest mich ja schon jetzt seit einigen Jahren und ohne etwas Privates preiszugeben was hat sich bei mir aus deiner Sicht am stärksten verändert?
00:52:51: Was würdest du sagen?
00:52:53: Bei dir seid ihr uns...
00:52:55: Ja muss ich gerade mal ein bisschen
00:52:56: zurück überlegen wo wir uns kennen glauben.
00:52:59: das erste Mal
00:52:59: war also ich nehme dich Wobei du das nicht ausstrahlst, so von deinem Aussehen her aber viel präsenter mit einer authentischeren Ausstrahlung war.
00:53:14: So wie eben die Frau wo ihr jetzt weiß was sie will zu dem was sie steht.
00:53:18: So dieses eben nicht mehr dieses verteidigen müssen und so.
00:53:27: Also ich fühle es auch so Da merkt man ja schon, dass die Arbeit wie du machst und auch andere Coaches machen.
00:53:36: Also die Arbeit bei einem Coach zu sein oder mit einem Coach arbeiten ist schon sehr sinnvoll.
00:53:42: also
00:53:44: Ich sage immer so wie mit Navi, man tut es auch bei dir oder du fährst dir das eh selber.
00:53:49: Oder wir sind einfach nur Navi und du gibst das Ziel ein ich möchte da hin und ich schaue mal einen Moment.
00:53:53: einmal da ist einer dann kommt er nicht weiter oder da ist der falsche Weg
00:53:57: aber fahren muss das eh selbst.
00:53:59: Ja und es ist total super wenn jemand anderer Emotionslos auf das Leben blickt und die einfach mal klart ist sagt, oder?
00:54:10: Manchmal ohne dass er mit Emotionen dabei ist.
00:54:12: Sondern einfach nur sachlich seht ihr überlechtert jetzt nochmal ob du das wirklich willst.
00:54:18: Ich
00:54:19: denke es rauszieht
00:54:20: beides.
00:54:20: oder also so dieses fein gefühltes Mitgefühl und aber auch dieses klar... Also da möchte ich mal hin.
00:54:27: Ja genau!
00:54:28: Und ähm.. Die letzte Frage wenn Du heute einer Frau gegenüber sitzen
00:54:32: würdest
00:54:33: die spürt, dass ihr bisheriges Leben nicht mehr ganz so zu ihr passt aber noch nicht weiß wohin ihr Weg führt.
00:54:42: Was würdest du ihr mitgeben?
00:54:46: Als erstes würde ich mal sehr sagen gratuliere, dass du es erkennen darfst!
00:54:52: Was würde ich hiermit geben... also ich würde eine Portion Mut gerne mitgeben weil das ist ja oft dieses Weil wir bleiben oft in unserer Komfortzone oder können nichts verändern, weil uns der Mut fehlt.
00:55:08: Also vielleicht
00:55:09: ein bisschen Mut wenn ich das in Worte fassen kann, vielleicht ein wenig selbstvertrauen und oft hilft es einfach jemand wo dich da auf dem Weg begleitet also Begleiterin oder Bleibbegleitung.
00:55:26: Das ist schon ja, die wichtigsten Zutaten eigentlich.
00:55:33: Diana, herzlichen Dank für deine Offenheit.
00:55:36: Deine Gedanken und ich hoffe wir konnten auch ein paar Impulse weitergeben.
00:55:44: Danke auch an alle Zuhörerinnen und Zuhörer!
00:55:47: Und ich bin mir sicher du musst jetzt hier nicht mit zehn Antworten aus diesem Podcast raus geben gehen, sondern zieht die einfach eine oder andere Frage.
00:55:59: Hört es dir vielleicht noch einmal in Ruhe an mit etwas zum Scheiben und dann nehmt ihr die eine oder andre Frage heraus.
00:56:07: aber was ganz wichtig ist finde ich man sollte sich überlegen was in meinem Leben gehört wirklich zu mir?
00:56:15: Und was trage ich vielleicht schon viel zu lange mit mir herum?
00:56:20: Also die Veränderung beginnt nämlich nicht sofort, sondern einfach einmal schon damit dass man einfach mal hinsieht, Inventur macht wie wir schon gesagt haben und es vielleicht auch aufschreibt.
00:56:37: Die Werte über die wir gesprochen haben sind ganz wichtig.
00:56:40: ihr müsst wissen was ihr für Werte habt damit ihr auch wisst was wichtig in eurem Leben ist und was weniger.
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00:56:58: empfehle die Folge unbedingt weiter.
00:57:01: Lass uns gerne auch in den Kommentaren einen Satz oder zwei da.
00:57:08: Gerne kontaktiere auch Diana Loretz auf ihrer Homepage oder über Social Media.
00:57:16: Ich würde mich freuen wenn wir uns das nächste Mal wieder hören und danke, dass du jedes mal mit uns dabei bist.
00:57:25: Ich bin Tamara Fritz.
00:57:27: Das war Frau vonunzu.
00:57:29: nicht zu viel, nicht zu wenig sondern recht.
00:57:32: bis zur nächsten
00:57:33: Folge.
00:57:34: Vielen Dank!
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